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Alle Projekte

Öffentliche Gebäude

Städtebauliche Planungen

Sonstige Nutzungen

Archäologisches Zentrum Mainz, Projekt 2011 - 2014

Neubauplanung für das Römisch Germanische Zentralmuseum, Institut und Museum in Mainz, Rheinland Pfalz, Auftraggeber: Land Rheinland Pfalz, Stadt Mainz, Leistungen: Vorentwurf, Entwurf, Genehmigungsplanung, Realisierung bis 2019
Größe: 14.760 qm BGF, Baukosten: 41.000.000.- €, in ARGE mit big Berlin, Bonn

Die Bauaufgabe wird durch einen besonderen geometrischen Zuschnitt des Grundstücks und der reichen historischen Bedeutung des Ortes mit der Überlagerung von unterschiedlichen historischen Ebenen und Strukturen geprägt. Einen dieser Besonderheiten angemessenen, einmaligen und unverwechselbaren Ort zu schaffen ist Ziel des Entwurfs. Das geplante Ensemble bildet an der Südostecke einen städtebaulichen Abschluss der gewachsenen Innenstadt. Der Entwurf folgt dem städtebaulichen Prinzip der Altstadt, ein Stadtkörper begrenzt den Stadtraum. Die zentrale Idee des Entwurfs ist ein neuer Stadtplatz, der sich aus der Dimension des alten Schulhofs der Neutorschule entwickelt. Um den neuen „Archäologischen Platz“ gruppieren sich wie bei einem Campus die neuen und alten Gebäude. Der Platz wird durch zwei winkelförmige Baukörper begrenzt. Die nordöstliche Fassung bildet der winkelförmige Neubau des Römisch Germanischen Zentralmuseums im 1. Bauabschnitt. Die südwestliche Fassung bildet den 2. Bauabschnitt und wird durch den erhaltenen Hauptbau der Neutorschule und dem westlichen Seitenflügel definiert. Um flexibel auf planerische Veränderungen in der Zukunft reagieren zu können, bilden die Gebäude um den Platz gruppierte Bausteine, die entsprechend individuell entwickelt oder ausgetauscht werden können. Die voraussichtliche Fertigstellung des Projekts RGZM ist 2019.

NABU Zentrum Bodensee, Wettbewerb 2012

Neubauplanung für das NABU Besucherzentrum am Bodensee in Baden-Württemberg
Eingeladener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: NABU, Leistungen: Vorentwurf
Größe: 1.252 qm BGF, Baukosten: 2.000.000.- €

Die drei Gebäudeteile des Neubauvorhabens NABU Ausstellungsteil und Verwaltung, der Betriebshof und der Infopavillon bilden ein Ensemble auf dem Grundstück. Die städtebauliche Wirkung und Strahlkraft des Hauptbaus in dem Kontext der Nachbarschaft an der Bahn und am Rand des neuen Gewerbegebietes wird durch die besondere und höhere Form des NABU Gebäudes erreicht. Der sich westlich des Neubaus befindliche Parkraum mit den PKW Stellplätzen wird gestalterisch neu geordnet, offener und mit neuen Baumanpflanzungen ansprechend gestaltet, so dass dieser Bereich zusammen mit dem Raum zwischen Neubau und Bahn als großzügiger Vorplatz für den Neubau dient. Die Gebäudekanten beziehen sich auf den bestehenden und geplanten Kontext. Ein leichtes Abknicken der Nordfassade verankert das Gebäude an die städtebauliche Richtung der Bahngleise und des Radweges. Ein über die zwei Nutzungseinheiten gespanntes schirmartig gekrümmtes Dach symbolisiert die Handlungen und Ziele des NABU: Beschützen - Behüten und Erleben - Lernen - Handeln. Der Schirm umhüllt die Funktionen des NABU, einzelne plastisch ausgeformte Räume und einen Garten. Das Gebäude dient als Visualisierung der Marke NABU, es soll als Ikone und Landmarke wahrgenommen werden, erdverbunden und zugleich modern wirken.

Westliche Innenstadt Herrenberg, Wettbewerb, 1. Preis, 2011

Städtebauliche Neuordnung der westlichen Innenstadt von Herrenberg in Baden-Württemberg
Offener Städtebaulicher Wettbewerb, Auftraggeber: Stadt Herrenberg
Größe: 45 Hektar, mit Freiräumer Landschaftsarchitektur

Das Konzept für die Neuordnung der nördlichen und westlichen Innenstadt von Herrenberg wird aus dem bestehenden Freiraumpotential entwickelt. Ein „grüner Keil“ schiebt sich von Norden über die bestehenden Felder entlang des Bahndamms über die Sportplätze zu einem neuen Stadtpark bis zu einer Einmündung an der Nagolder Straße und findet sein Ende am Bahnhof. Der Grüne Keil gliedert und ordnet den Stadtkörper, dient als Frischluftschneise, definiert zwei neue Wohnquartiere auf der West- und Ostseite und öffnet Herrenberg zu der offenen Landschaft. Über den Stadtpark sind die neuen Wohnquartiere untereinander, mit den neuen Gewerbe- und Handelsbauten und vor allem mit der Innenstadt und dem Drehkreuz Reinhold Schick Platz verbunden. Es sind alle öffentlichen Freiraumeinrichtungen: Stadtpark, Stadion, Sportplatz, Festplatz und Festwiese in einem Bereich konzentriert. Der Bereich um die bestehenden Stadthalle und der alten Turnhalle wird behutsam zu einem Bürgerforum weiterentwickelt. Der Vorbereich bei der Stadthalle wird zu einem geordneten Stadtplatz umgestaltet. Eine multifunktionale Bebauung an der Bahnhofstraße - Horberstraße entwickelt sich entlang einer Passage vom Bahnhofsvorplatz bis zum Reinhold-Schick Platz. Um sich in die bestehende Stadtstruktur behutsam einzupassen, ist die Bebauung in verschiedene Gebäudeteile und um zwei Innenhöfe gegliedert.

Neue Stadtmitte Remseck am Neckar, Wettbewerb 2011, Anerkennung

Eine neue Stadtmitte für Remseck am Neckar in Baden-Württemberg
Offener Städtebaulicher Wettbewerb, Auftraggeber: Stadt Remseck am Neckar
Größe: 16 Hektar, mit Freiräumer Landschaftsarchitektur

Die neue Mitte der drei Siedlungsteile wird in dem Bereich südlich des Neckars beidseitig der Remstalstraße positioniert. Eine neue Mitte auf diesem Gelände verbindet die beiden Siedlungsteile. Die räumliche Trennung der Stadtteile Neckarrems und Neckargröningen wird aufgehoben. Die geplante Städtebaufigur erlangt in diesem Knoten die nötige Eigenständigkeit und Identität, um dann als charakteristische „Neue Mitte“ erlebbar und wahrnehmbar zu werden, nur dort kann eine Mitte auch in die Umgebung abstrahlen und formt an dem Ort ein Gleichgewicht, an dem die landschaftlichen Kraftlinien und Sichtfelder auf die Ebene am Fuße des Schlossbergs zusammenlaufen. Das Rathaus besetzt die prominente Ecke an der Mündung der Rems in den Neckar. Im Endzustand bildet das Rathaus mit dem Bürgersaal und der Mediathek eine bauliche Einheit. Das 3-geschossige Gebäude ist über drei halboffene Höfe mit der Umgebung verankert. Zugleich spiegelt diese Dreiteilung die Aufteilung der Gesamtgemeinde in die 3 Stadtteile Neckarrems, Neckargröningen und Aldingen wider. Der südwestliche Einschnitt erweitert sich zu einer zentralen Platzanlage als Herz der Stadterweiterung im Schnittpunkt aller Verkehrswege: die „Neue Mitte“.

Jäckle-Areal, Wettbewerb 2010, 2. Stufe

Revitalisierung „Jäckle-Areal“, Stadthalle, Hightech-Zentrum in Villingen-Schwenningen,  Baden-Württemberg
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Stadt Villingen-Schwenningen
Größe: 5.060 qm HNF

Das Programm ist entsprechend der jeweiligen Funktion auf drei autonome Gebäudeteile aufgeteilt. Die „schollenartigen“ Gebäude sind formal ähnlich gestaltet, schließen die Bauflucht an der Neckarstraße und reagieren auf die landschaftlich geprägte Nordwestseite mit Vor- und Rücksprüngen. Die Größe und Lage der Gebäude reagiert auf den Kontext. Es werden Durchblicke und Bezüge zum umliegenden Gefüge der Gründerzeitbebauung auf der Ostseite mit den Straßen und Gärten geschafft. Zugleich sind die Zwischenräume bei den Gebäuden auch noch Teil des Landschaftsparks. Der linearen Topographie und Struktur der Bahnbebauung und einer möglichen neuen Hochschulbebauung auf der Nordwestseite des Grünstreifens ist auf der Südostseite entlang der Neckarstraße eine aufgelockerte Baustruktur mit Vor- und Rücksprüngen entgegengesetzt. Die Bewegung des Landschaftsraums entlang des Neckars findet in dem Neckartower seinen Abschluss und wird in den Formen von Stadtteilhalle, Parkhaus und Hightech-Atrium Villingen-Schwenningen durch ein leichtes Abknicken und Versetzten der Baufluchten widergespiegelt.

Lagerhallen, Projekte 2009 - 2012

Lagerhallen der Firma Richel in Baden-Württemberg, Rheinland Pfalz, Niedersachsen
Verschiedene Bauherren, Leistungen: Vorentwurf, Entwurf, Genehmigungsplanung
Größe: 150 - 450 qm BGF, Baukosten: 10.000.- € bis 40.000.- €

Für die Lagerung von Heu und Stroh und als Unterstand für landwirtschaftliche Geräte werden für verschiedene Landwirte Rundbogenhallen der Firma Richel errichtet. Die Hallen haben die Form eines Rundbogens und sind modulartig aus verzinkten, ovalen Rohrbinder aus Stahl konstruiert. Die Außenmaße sind 10,00 Meter Breite und 15,00 bis 40,00 Meter Länge. Die Hallen sind 4,51 Meter hoch und werden auf Sockel/Fundamentmauern aus Beton errichtet. Die Abdeckung besteht aus grünen Planen 550g/m². Die Form des Rundbogens ist aus unterschiedlichen Kurven zusammengesetzt. Diese optimierte Form wurde aus experimentellen Belastungsproben entwickelt. Durch die runde Außenform und einer farblichen Anpassung der Dachhülle fügen sich die Hallen an den meist landschaftlich geprägten Kontext zurückhaltend ein.

Eisenbahnstraße in Fellbach, Wettbewerb 2010, 5. Preis

Städtebauliche Planung „Eisenbahnstraße“ in Fellbach in Baden-Württemberg
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Stadt Fellbach
Größe: 5,6 Hektar

Leitidee des Entwurfs ist eine Ausarbeitung der einzelnen Böcke zu besonderen, wieder erkennbaren Orten. Der Erhalt des jeweiligen strukturellen und atmosphärischen Charakters steht im Vordergrund. Die einzelnen Baufelder werden klar strukturiert, die Baufluchten und Grundstücksgrenzen geometrisch im Zusammenhang gestellt und über eine Differenzierung von öffentlichen zu privaten Freiräumen baulich gegliedert. Der Bahnhofsplatz wird in seiner Wirkung als Platz und städtebauliches Entree nach Fellbach gestärkt. Ein 4-geschossiges kopfartiges Mobilitätszentrum und eine 4-geschossige Neubebauung an der Eisenbahnstraße markieren, bzw. begrenzen den Platz auf der West- und Ostseite. Die 4-geschossige Blockrandbebauung an der Eisenbahnstraße dient als Lärmschutz und bauliche Abgrenzung der Blöcke nach Norden. Zwischen einer neuen Bebauung an der Esslinger Straße und dem Gewerbe westlich an der Eisenbahnstraße und Auberlenstraße wird ein neuer Park angelegt. Ein neuer Quartiersplatz an der Kreuzung Esslingerstaße, Auberlenstraße dient als baumbestandener und verkehrsfreier Ruhepool für die Bewohner der angrenzenden Blöcke. Zwischen dem Parkstreifen und der Esslinger Straße sind fünf 4-geschossige Stadtvillen in dem eher offenen Stadtraum eingebettet. Vier neue 3-geschossige Stadtvillen an der Eppingerstraße beziehen sich in Form und Größe auf die umliegenden Einzelbauten.

Forschungsgebäude der HUB, Wettbewerb 2010, Anerkennung

Forschungs- und Laborgebäude der Lebenswissenschaften der Humboldt Universität in Berlin Mitte
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Land Berlin
BGF: 7.365 qm, Baukosten: 19.860.000.-€

Ein winkelfömiger Baukörper bildet mit den Altbauten ein halbgeschlossenes Gebäudeensemble, welches sich um den ehemaligen Reithof gruppiert. Der neue Baukörper bezieht sich mit seiner Lage der Gebäudeecken, einer zweifachen Höhenstaffelung und durch leicht geknickte Gebäudekanten auf den umliegenden Kontext. Es wird eine subtile, zurückhaltende Einfügung der Gebäudemasse in den Bestand angestrebt. Es sollen Stadträume entstehen, die einerseits durch räumliche Begrenzungen lesbare Raumproportionen haben und anderseits die offene Raumstrukturen, welche von Süden nach Norden durch das Wettbewerbsgebiet durchfließen, unterstreichen. Die prägnante Stirnfassade zur Hannoverschen Straße wird über die Ecksymmetrie mit der bestehenden Kopffassade vom Altbau 11 in Ihrer Proportion und Höhe definiert. Es entsteht ein neuer Vorplatz. Der Reithof im Blockinnenbereich wird als freiräumlicher, platzartiger Ruhepunkt mit dem punktuell ergänzten Baumbestand erhalten. Das Gebäude ist von Osten und Westen über zwei Eingänge erschlossen und ist vertikal in zwei Bereiche funktional gegliedert.

Archäologisches Zentrum Mainz, Wettbewerb 2010, 3. Rang

Neubauplanung RGZM, Landesmuseum, Landesarchäologie in Mainz, Rheinland Pfalz
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Land Rheinland Pfalz, Stadt Mainz
Größe: 20.081 qm BGF, Baukosten: 45.000.000.- €, mit Alessio Fossati

Das Gebäude komplettiert mit seinen räumlichen Kanten den Stadtkörper der Altstadt nach Osten. Zugleich definiert die Gebäudeform zwei neue intime Stadtplätze. Durch die Lage auf der Stadtinnenseite und auf der Stadtaußenseite wirkt das neue Museum als Stadteingang und Stadttor. Die Vorplätze sollen intime und vom Lärm der Rheinstraße abgeschirmte Eingangs- und Aufenthaltszonen für das Museum werden. Der taschenartige westliche Vorplatz bildet ein städtebauliches Gegenüber zu dem Leichhof in der Innenstadt. Die gefaltete Gebäudefigur entwickelt sich aus der Geometrie des Kontextes. Die hügelartige, schützende Gebäudeform behütet,verbirgt die ausgestellten archäologischen Objekte. Zusammen mit dem Museum für antike Schifffahrt bildet der Neubau für das Römisch-Germanische Zentralmuseum und das Landesmuseum, Landesarchäologie eine mäandrierende Gebäudefigur. Ein baulicher Anschluss der Verwaltungsbereiche vom RGZM zum Schifffahrtsmuseum wird vorgesehen. Die Institutionen sollen einheitlich und plakativ in der Öffentlichkeit auftreten. Die Gebäudestruktur ist dabei so differenziert, dass den einzelnen Funktionsgruppen erkennbare Gebäudeglieder zugeordnet sind. Das öffentliche Forum bildet den repräsentativen Eingang und zentralen Knoten des Gebäudes. Das Forum setzt den Stadtraum in das Gebäude fort. Zugleich ist dort der Durchgang von Westen nach Osten möglich.

Musikerhaus in Hamburg, Wettbewerb 2010, 2. Rang

Neubau Musikerhaus Shanghaiallee 50 in der Hafencity von Hamburg
Einladungswettbewerb, Auftraggeber: Bürgerstadt AG, Berlin
Größe: 5.598 qm BGF, Baukosten: 5.998.296.- €, mit BBM, Alessio Fossati

Die Grundstruktur des Gebäudes besteht aus zwei Treppenhaussträngen typologisch als Zweispänner organisiert. Die innere Ordnung wird aus einer rhythmischen Schottenstruktur mit zwei breiten und einem schmalen Streifen pro Wohnung gebildet. Diese Form ermöglicht die wechselnde Anordnung von doppelgeschossigen Wohnräumen im 2. und 3. Obergeschoss, der Tonstudios an der Straßenfassade und der tiefen Loggien im 5-6 Obergeschoss. Die repräsentative Straßenfassade spielt mit dem Thema „Musik“, Rhythmus“, „Wand“ und dem Material Ziegel. Im Bereich der Tonstudios wird die Fassade von diesen Volumen „herausgedrückt“. Durch die wechselnde Positionierung der Studios ergibt sich ein Spiel von Drücken, Schieben, Bewegung und Modulation. Durch die Verformung in konkav- konvexe Formen entsteht eine plastische Körperlichkeit, horizontale und gefaltete Dynamik. Die Hoffassade ist als Kontrast zum Straßenraum offen, hell, textil, leicht und transparent gestaltet.  Eine maritime, schiffartige Architektursprache setzt in dem engen Hofraum einen deutlichen Akzent. Die bewegte Straßenfassade wird formal in eine Vorhangstruktur bei den Wohngeschossen im Hof fortgesetzt.

Konversion Kaserne Leighton Areal, Wettbewerb 2009, Preisgruppe

Städtebauliche Planung Konversion Kaserne Leighton Areal in Würzburg, Bayern
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Stadt Würzburg
Größe: 134,5 Hektar, mit Plancontext Landschaftsarchitektur

Der Kontext wird geprägt durch einen offenen Landschaftsraum, der vom Main über den Alandsgrund, der Sieboldshöhe, dem Hubland, dem Leighton Areal über den Grünzug Lehnleiten zum Kürnachtal und Greinberg in Nord-Südrichtung verläuft. Die Universitätsbauten bilden solitäre Baustrukturen, die in dem offenen Landschaftsraum eingebettet sind. Kernelemente des neuen Stadtviertels sind zwei kompakte, rechtwinklige, feld-, bzw. streifenartige Stadtkörper, die inselartig in dem Landschaftsraum liegen. Durch die Kompaktheit wird eine städtische Atmosphäre innerhalb der neuen „Stadtfelder“ erzielt. Der großmaßstäbliche Landschaftsraum wird durch die seitlich vorbei fließende Freiräume erhalten. Die drei neuen Stadtquartiere gruppieren sich um einen zentralen Freiraum, dem „Leighton“ Park. Dieser Freiraum bildet zusammen mit den drei neu entstehenden Quartieren Universitätsviertel, Wohnviertel am Bürgerpark Lehnleiten und der Ergänzung des Bezirks Frauenland die Freifläche für eine Landesgartenschau. Die beiden Stadtinseln werden auf der Ostseite durch ein städtebauliches Gelenk zusammengebunden. Dieses Gelenk verbindet die beiden Stadtviertel und bildet zugleich ein östliches Ende der Blickachse zur Festung Marienberg und begrenzt ebenso über einen zentralen Platz die neue zentrale, keilförmige Parkanlage, dem Leighton Park.

Neubau Danziger Straße, Projekt 2008

Neubau Danziger Straße 73-77 mit Dienstleistung und Betreutes Wohnen, Berlin Prenzlauer Berg
Auftraggeber: ORCO Germany S.A., Leistungen: Vorentwurf
Größe: 7.039 qm BGF, Baukosten 6.545.000.-€

Die Blockrandbebauung an der Danziger Straße ist bis zu dem Parkgrundstücks an der Kreuzung Prenzlauer Allee/Danziger Straße weiter gezogen. Der Riegel vergrößert sich punktartig gegenüber dem Altbau und bildet entlang der Symmetrieachse ein Gegenüber. Durch diese Baukörperbetonung wird der Vorhof mit den aufgestockten Seitenflügeln auf allen Seiten gefasst. Ein 2-geschossiges Tor in der Achse formuliert den Eingang zu dem Vorhof und verbindet visuell die gesamte Anlage von Ludwig Hoffmann mit der Danziger Straße. Die kopfartige Figur wirkt weit in den Stadtraum hinein und setzt ein städtebauliches Zeichen zur Kreuzung Prenzlauer Allee/Danziger Straße und zur Sichtachse vom U-Bahnhof Eberswalder Straße, die über die Danziger Straße auf das Grundstück ausgerichtet ist. Hauptfunktion des Gebäudes ist ein Ärztezentrum. Im östlichen Gebäudeteil befindet sich betreutes Wohnen mit 24 Wohneinheiten und eine Sozialstation. Zusammen mit dem Pflegeheim vom ersten Bauabschnitt entsteht ein neues Gesundheitsorientiertes Zentrum, welches dem Ort einen neuen und lebendigen urbanen Charakter geben wird.

Altenpflegeheim Danziger Straße, Projekt 2007 - 2009

Umbau, Erweiterung eines Krankenhauses zu einem Pflegeheim Danziger Straße 73-77, Berlin Prenzlauer Berg
Auftraggeber: ORCO Germany S.A., Leistungen: Vorentwurf, Entwurf, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung
Größe: 11.077 qm BGF, Baukosten 5.950.000.- €

Die ehemalige Schule und spätere Klinik Danziger Straße im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg wird zu einem Pflegeheim mit 125 Plätzen umgebaut. Verschieden Neubauteile ergänzen den Altbau. Alle An- und Neubauten berücksichtigen und schreiben die ordnende Symmetrieachse der Gesamtanlage weiter. Über dezente Proportionsänderungen der Neubaufassaden zu den Altbauteilen sind die historischen Zäsuren zurückhaltend formuliert. Die beiden auskragenden Fassaden der Aufstockungen der südlichen Seitenflügel formen eine Bewegung vom Altbau über die Sockelzonen zu den „backenartigen“ Neubaukörpern, die wie Magnete den südlichen Vorhof auf der West- und Ostseite einrahmen. Das Projekt wurde im Rohbau 2009 fertig gestellt. Als Folge der Finanzkrise wurde das Grundstück veräußert. Der Altbau sowie die im Rohbau fertggestellten Neubauteile werden bis 2016 von einem anderen Eigentümer zu einem Appartementgebäude umgebaut.

Gutachten Block Danziger Straße - Prenzlauer Allee - Fröbelplatz, 2007

Städtebauliche Untersuchung des Blocks Danziger Straße, Prenzlauer Allee, Fröbelplatz in Berlin Prenzlauer Berg
Auftraggeber: ORCO Germany S.A.
Größe: 1,54 Hektar

Eine neue Blockrandbebauung öffnet sich in der Achse des Hauptbaus, der ehemaligen Klinik Danziger Straße, über eine ca. 17 Meter breite Öffnung zum Vorhof. Es entsteht eine Fortsetzung der symmetrischen Flügelanlage über zwei kräftige Kopfbauten bis zur Danziger Straße. Der Vorhof auf der Südseite hat, auch weil es die einzige Störung in der Blockflucht an der Danziger Straße ist, einen deutlichen Bezug zur Danziger Straße. Über die Öffnung strahlt der zentrale Großsolitär nach wie vor in den Stadtraum hinein. Der Blick von der westlichen Danziger Straße, ausgehend von der Schönhauser Allee, fällt automatisch auf diese Blocköffnung. Der gesamte Block ist entlang der Symmetrieachse organisiert, die westliche und östliche Hälfte haben eine ausgewogene städtebauliche Gewichtung.

Wohn- und Geschäftshaus Hausvogteiplatz, Wettbewerb 2007

Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses am Hausvogteiplatz 14 in Berlin Mitte
Wettbewerb und Bieterverfahren, Auftraggeber: Bürgerstadt Aktiengesellschaft
Größe: 2.813 qm BGF

Der Neubau des Wohn und Geschäftshaus Hausvogteiplatz 14 begrenzt repräsentativ den Hausvogteiplatz auf seiner östlichen Seite. Die Gebäudehöhe mit der Attikahöhe von 21,50 Meter der Südwestfassade bezieht sich im Maßstab auf die Bebauung am Hausvogteiplatz. Das Gebäude ist in der Vertikalen klassisch in die Zonen Sockel, Belle Etage und dem Hauptkörper vom 2. bis 4. Obergeschoss gegliedert. Das Fassadenmaterial ist in unterschiedlichen Höhen geschichteter Schiefer. Die geschlossenen Flächen wirken durch das Material solide und schwer, zugleich aber abstrakt und kantig. Es entsteht ein hoher Kontrast zu den wie ausgeschnitten wirkenden Öffnungen. Der Schiefer gibt dem Gebäude einen einmaligen noblen Charakter mit der nötigen atmosphärischen Präsenz am Hausvogteiplatz. Jedes Fenster hat die Möglichkeit eines Austritts. Falt- Schiebeläden bilden den Sicht und Blendschutz des Bürogeschosses im 1. OG und in den drei Wohngeschossen. Der Entwurf ist um einen zentralen Treppenhauskern und einem Innenhof organisiert. Der axiale, zurückspringende Eingang entwickelt sich aus der Form des Hausvogteiplatzes und betont die Mitte des Gebäudes.

Botschaft der Republik Türkei, Wettbewerb 2007

Neubau der Botschaft und des Kanzleigebäudes der Republik Türkei in Berlin Tiergarten
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Republik Türkei
Größe: 11.283 qm BGF

Aus der Lage des Grundstücks an der Tiergartenstraße entwickeln sich die Geometrie und die Baukörperform des Neubaus. Die Tiergartenstraße begrenzt die Grundstücke in einer schrägen Richtung. Die Bestandsgebäude sind an die Parzellenstruktur ausgerichtet. Aus diesen beiden städtebaulichen Ausrichtungen entwickelt sich die räumliche Idee für das Gebäude. Der Baukörper ist in seiner äußeren Form an die Parzellenstruktur orientiert. Die schräge Richtung der Tiergartenstraße setzt sich in einem repräsentativen Vorhof vor und findet über verschiedene Spiegelungen eine spielerische Fortsetzung in die Eingangshalle und in die Grundrissstruktur. Drei kleine an der Außenseite aus dem Volumen geschnittene Gartenhöfe und vier Atrien belichten die inneren Bereiche des Gebäudes. Dadurch gliedert sich das Gebäude in vier um die Eingangshalle gruppierende Flügel. Es entsteht eine schleifenartige expressive Grundrissfigur, die symbolisch an die türkischen Ornamente der Girih- Muster erinnern soll.

Erweiterung des Bundesverfassungsgerichts, Projekt 2003 - 2007

Erweiterung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe, Baden-Württemberg
Auftraggeber: Bundesrepublik Deutschland, Leistungen: Vorentwurf, Entwurf, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung
Größe: 1.600 qm BGF, Baukosten: 3.500.000.- €, mit Mettler Landschaftsarchitektur

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe erhält auf der Seite des Botanischen Gartens eine Erweiterung. In dem Bürogebäude sind 40 Büroräume für die Wissenschaftlichen Mitarbeiter des Gerichts auf das Erdgeschoss und die Obergeschosse verteilt. Weitere Nutzungen sind ein Cafe und Lager, Technikräume. Der Neubau musste sowohl mit der Inanspruchnahme von Flächen des Botanischen Gartens, als auch mit dem vom Architekten Professor Paul Baumgarten 1962-1969 errichteten und unter Denkmalschutz stehenden Pavillonbauten behutsam umgeben. Der ausgewogenen Komposition von fünf im Garten schwebenden, quadratischen Bestandsgebäuden wird ein bescheidener, das Gleichgewicht ergänzender, kompakter 3-geschossiger Baukörper hinzugefügt. Zum Botanischen Garten orientiert sich das Gebäude mit einer strukturalistischen, sich thematisch auf den Botanischen Garten beziehenden Stahlstruktur. Als Ersatz für die verlorene Grundfläche wird der Botanische Garten vertikal an der Hauptfassade fortgesetzt. In der Fassadenstruktur sind Pflanztröge mit Bonsais eingelegt. Die Pflanzen sind Ahorn, Kiefer, Bambus, Eibe und Liguster. Zwischen Altbau und Neubau befindet sich ein neuer intimer Atriumsgarten. Der Altbaufassade ist eine flächige Bürofassade gegenübergestellt. Die geschlossenen Seitenfassaden aus brüniertem Messing geben dem Neubau einen hochwertigen und edlen Charakter.

Regierungsstandort Henning-von-Treskow-Straße, Wettbewerb 2003, Ankauf

Städtebauliche Planung Regierungsstandort Henning-von-Treskow-Straße in Potsdam, Brandenburg
Städtebaulicher Wettbewerb, Auftraggeber: Land Brandenburg
Größe: 6,85 Hektar, mit Mettler Landschaftsarchitektur

Der Kontrast von dichter Stadtstruktur und Park, Stadt und Landschaft, Block und Garten, Masse und Leerraum wird bei der städtebaulichen Figur thematisiert. Eine geschlossene Blockrandbebauung umschließt und rahmt großmaßstäblich eine zweigeteilte Innenzone. Ein kleines neues Stadtviertel aus 4 Blöcken ist als „urbanes Feld“, als „Stadt in der Stadt“ einem neuen Parkraum entgegensetzt. Das Projekt versteht sich als eine Wiedergabe des Wechselspiels von Park und Stadt. Der Kontrast von Stadt und Landschaft; Quartier und Park, Garten wird in der Zweiteilung des Blockinnenraums symbolisch ausgedrückt. Die Bebauung ist in eine textuelle Struktur beim Quartier und in verschiedene autonome Baufiguren, die zum Park orientiert sind und städtebaulichen Dominanten bilden, kompositorisch gegliedert. Der Block ist mit dem Hauptzugang zu dem Lustgarten orientiert. Vier neue Landesämter liegen im Quartier und werden über den Quartiersplatz erschlossen.

Erweiterung des Bundesverfassungsgerichts, Wettbewerb 2002

Erweiterung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe, Baden-Württemberg
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Bundesrepublik Deutschland
Größe: 2.400 qm BGF, Baukosten: 5.400.000.- €

Der Erweiterungsbau des Bundesverfassungsgerichts verhält sich entsprechend dem Kontext in Süd-Ost und Nord-West Richtung in grundsätzlich unterschiedlicher Art und Weise: dem um ein Geschoß abgesenkten Hauptgebäude des 1. Bauabschnittes ist ein 1-geschossiger Hofhauskomplex als 2. Bauabschnitt entgegengesetzt. Durch eine Absenkung tritt dieser Baukörper städtebaulich nur durch seine bepflanzten Dach- und Hofstrukturen in Erscheinung. Eine haushohe Pergola dient als vermittelndes Element und Puffer zum Botanischen Garten hin. Das Raumtragwerk dient als Rankgerüst und Pflanzkörper. Auf den eingehängten Kuben sind verschiedene gärtnerische Motive eingearbeitet. Der Botanische Garten findet seine thematische Fortsetzung in der Gebäudeanlage des 2. Bauabschnittes und in der begrünten Fassadenstruktur des Hauptgebäudes. In den Höfen des 2. Bauabschnittes befinden sich thematisch unterschiedlich gestaltete, geheimnisvoll wirkende Gärten. Die unterschiedlichen Gebäudestrukturen und landschaftsplanerischen Elemente sind über eine Streifenstruktur räumlich zusammengefasst. Der Neubau ist an das Hauptgeschoß des Gebäudes 1 über eine Brücke angebunden. In Verlängerung der Anbindung liegt im unteren Niveau die Hauptverbindung der drei Gebäudeteile des 1. und 2. Bauabschnittes. Die Büroräume sind im 1- Bund und teilweise im 2- Bundsystem organisiert.

Straßenbrücke „Wöhrd“, Wettbewerb, Projekt 2002 - 2005

Straßenbrücke „Wöhrd“ in Oberndorf am Neckar, Baden-Württemberg
Einladungswettbewerb 2002, 1. Rang, Auftraggeber: Stadt Oberndorf, Leistungen SA: Vorentwurf
Größe: 55 m Länge, Baukosten: 946.560.- €, in ARGE mit Leonhardt, Andrä und Partner

Die neue Brücke am „Wöhrd“ wird als städtebauliches Ereignis und autarkes Element begriffen. Für die Erhaltung des räumlichen Kontinuums des Stadtparks im Verlauf des Wasserfallbaches in Ost-West Richtung, ist der südliche Brückenkopf leicht nach Süden verschoben. Wegen der städtebaulichen Asymmetrie sind die Brückenköpfe unterschiedlich gestaltet. Liegt die Brücke auf der Nordseite auf einer vertikalen Wandvorlage auf, mündet Sie im Süden seicht auf der ansteigenden Hangböschung. Der unverwechselbare Charakter der Brücke entsteht durch die skulpturale „4-Finger Stütze“ in der Mitte der Brückenkonstruktion. Bedingt durch die Form der Stütze werden die Stützweiten deutlich reduziert, die Brückenplatte bekommt eine ökonomische Ausformung, einen schmalen, eleganten Schnitt und eine Seitenansicht mit geringer Brückenplattenhöhe. Die „4-Finger Stütze“ mit der aus der Stützenbasis geformten, kreisförmigen Sitzbank bildet ein städtebauliches Zeichen. Der Bereich um die Stützenanlage ist ein Ort des Verweilens, Spielens und wird für die Parkbesucher zum Treffpunkt.

Haus Karge, Projekt 2000 - 2001

Umbau, Anbau Haus Karge in Dahlenburg, Niedersachsen
Auftraggeber: Herr Karge, Leistungen: Grundlagenermittlung, Vorentwurf, Entwurf, Genehmigungs-, Ausführungsplanung
Größe: 150 qm WF, Baukosten: 124.000.- €

Die Raumsituation im Inneren des Bestandes war unbefriedigend: kleine Räume, eine Diele mit Kamin ohne Kontakt zum Außenraum und ein Mittelflur, der über keinen Aufenthaltswert verfügt. Um diese Situation zu verändern werden mehrere Wände entfernt und über Stahlunterzüge und Stützen abgefangen. Das Wohnzimmer wird auf die Süd- Ostseite zu dem Kamin verlegt und über die drei bestehenden Fensteröffnungen, deren Brüstungen entfernt werden, großzügig nach Süden zu der neuen vorgesetzten Glasfassade geöffnet. Die Diele mit neuem WC und versetzter Garderobe formt einen neuen Eingangs- und Besprechungsbereich im ursprünglichen Wohnzimmer. Der Flur ist räumlich an die Diele angebunden. Die Trennwand zwischen Essraum und Küche wird entfernt, die Öffnungen zu dem neuen Wohnzimmer vergrößert.

Städtebauliche Planung „Wöhrd“, Wettbewerb 2001, 1. Preis

Städtebauliche Planung „Wöhrd“ in Oberndorf am Neckar, Baden-Württemberg
Städtebaulicher Wettbewerb, Auftraggeber: Stadt Oberndorf am Neckar
Größe: 3,78 Hektar, mit Mettler + Schmidt Landschaftsarchitektur

Der öffentlichen Durchwegung der Altstadt von Oberndorf werden konzeptuell drei neue, jeweils unterschiedlich ausformulierte Stadträume hinzugefügt. Die durchgehende Fußgänger-Spange vom Hafenmarkt über den Schuhmarkt bis zum westlichen Endpunkt, dem Wasserfall wird komplettiert durch einen neuen, mit Neubauten gerahmten „Wöhrd-Platz“, einen kleinen „Don-Bosco Platz und Garten“ zwischen dem denkmalgeschützten Wohngebäude und dem gegenüberliegenden Neubau des Gemeindehauses und einen frei und offen gestalteten Stadtpark, der auf der Westseite bis zur Turnhalle reicht. Die drei neuen öffentlichen Stadt- und Parkräume thematisieren das leichte Ansteigen der Topographie entlang des Talverlaufs. Die Übergänge zwischen den Freiräumen werden durch großzügige Treppenanlagen terrassenartig betont. Damit der Stadtpark in seinem Ost-West Verlauf weniger beeinträchtigt wird ist die neue Straßenbrücke etwas verlängert. Drei weitere Wohnbauten zwischen der Wasserfallstraße und der Lindenstraße füllen die Lücken und stärken die jeweiligen Straßenräume in ihrer räumlichen Wirkung.

Gymnasium Schönau, Wettbewerb 2001

Umbau, Erweiterung Gymnasium Schönau, Baden-Württemberg
Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Stadt Schönau
Größe: 4.553 qm BGF

Die bestehenden Gebäude sind in Ihrer Form Zeichen der Entstehung in den unterschiedlichen Zeitepochen und Spiegel Ihrer baulichen und nutzungsbedingten Veränderungen. Die Schule bildet ein Ensemble von unterschiedlichen charakteristischen Gebäudetypen. Diese prägende Eigenschaft wird durch das Hinzufügen von drei weiteren Baukörpern unterstrichen: Eingangshalle, Neubau Naturwissenschaft, Nebengebäude. Die neuen Gebäude formulieren jeweils eine aus Ort und Funktion entwickelte, eigene und spezifische Sprache und fügen dem Ensemble eine neue Zeitschicht hinzu. Alle Gebäudeteile gruppieren sich um die neue Eingangshalle als zentralen Schulplatz. Die Schule wirkt als kleiner Campus eingewoben im Zentrum von Schönau. Skulptural geformte Dächer bilden zeichenartig eine unverwechselbare Silhouette. In der Addition wirken die Gebäude wie ein Stillleben, welches östlich vor der großen Kirche liegt.

Biological Research and Production Laboratory Building, Wettbewerb 2001

Neubauplanung für ein Forschungs- und Laborgebäude für die New England BioLabs in Ipswich, Massachusetts, USA
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: New England BioLabs
Größe: 13.500 qm BGF, Baukosten: 30.000.000 US $

Finanzamt Regensburg, Wettbewerb 2000, Ankauf

Neubauplanung für das Finanzamt Regensburg in Regensburg, Bayern
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Stadt Regensburg
Größe: 8.052 qm HNF

Der Neubau bildet ein Gegenüber zu einer neuen öffentlichen Parkanlage. Diese Parkanlage funktioniert als Stadtplatz und als ein neues Zentrum für das Stadtviertel an der Galgenberger Straße. Der Park mündet in einem Vorplatzbereich und setzt den bestehenden Park um die Direktorenvilla der alten Brauerei nach Süden bis zum Finanzamt fort. Eine Bepflanzung mit Birken formt einen Baumhain, der als natürliches Vordach für das Finanzamt dient. Ziel ist die öffentliche Durchwegung des Grundstückes in alle Richtungen. Eine dreigeschossige, streifenförmige Gebäudestruktur ist in Ihrer Orientierung Nord- Süd und damit zur Innenstadt ausgerichtet. Die Struktur des Gebäudes mit dem großzügigem Vorplatz- Parkbereich vermittelt zwischen den unterschiedlichen Nutzungen und Maßstäben der Nachbarbebauung. Das neue Gebäude begreift sich in seiner scharfkantigen und abstrakten architektonischen Ausformulierung als Kontrast zu dem organischen Park und den in dem Gebäude liegenden Gärten. Das Gebäudekonzept strebt einen Dialog zwischen Architektur und Natur, schwer und leicht, Ökologie und Technik an. Eine über die gesamte Gebäudebreite gezogene Eingangshalle verbindet die Gebäudestruktur nach Norden zu dem Park. Die Halle dient zugleich als großer öffentlicher Raum und funktioniert als Arkade von der aus die Parkanlage im Norden und die Hofgärten im Süden betrachtet und genossen werden können.

World of Sports, Wettbewerb 1999

Städtebauliche Planung Herzo Base mit Adidas „World of Sports” bei Herzogenaurach, Bayern
Städtebaulicher Einladungswettbewerb, Auftraggeber: Adidas
Größe 163 Hektar, mit Eike Otto, Landschaftsarchitekt

Das Wettbewerbsgebiet fasziniert durch seinen großen landschaftlichen Reiz. Die bestehende Waldfläche auf dem Höhenrücken bildet eine Rückwand für eine großmaßstäbliche Panoramasituation, bei der sich frontal nach Süden- Westen und Osten die Landschaft ausbreitet. Es existiert ein komplexes Netz von Blickbeziehungen zu den Waldkanten, den südlich der Aurach liegenden Hängen und besonders zu Herzogenaurach und zu Erlangen. Die landschaftliche Frontalität bildet die Grundlage für das Konzept dieses Entwurfes. Die neue Struktur entwickelt sich und wird verflochten mit den topographischen, morphologischen Gegebenheiten. Die vorhandenen Wald- Wege- und Feldsysteme bilden die Ankerpunkte mir der die neuen Strukturen verwoben werden. Die großmaßstäbliche landschaftlich- städtebauliche Komposition versteht sich als eine Mischung von neuem Stadtteil und offenem Landschaftspark in dem die vorhanden landschaftlichen Ereignisse eingearbeitet sind und zusammen mit den Neubauten untereinander in Beziehung gesetzt werden. Aus der Form des Waldstreifen und der vorhandenen Straßen und Wege ergibt sich ein System von gegeneinander geschwungenen Bändern die hauptsächlich von Westen nach Osten verlaufen und zusammen mit der organisch geformten „world of sports“ in Ihrer Bewegtheit für den thematischen Schwerpunkt des Sports stehen.

Bodenseetherme Überlingen, Wettbewerb 1999, 2. Preis

Neubauplanung für die Bodenseetherme Überlingen in Überlingen, Baden-Württemberg
Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Stadt Überlingen
Größe 6.000 Hektar, Baukosten: 25.000.000.- DM, mit Axel Schulz, Architekt

Die öffentliche Uferzone erstreckt sich zwischen dem Strandbad Ost und dem Strandbad West mit dem Grundstück für das neue Thermenbad. Das zentrale städtebauliche Element von Überlingen ist die Seepromenade. Das Strandbad West bildet mit dem neuen Thermenbad den westlichen Endpunkt einer Uferzone, an der verschiedene öffentliche Einrichtungen wie die Seepromenade mit dem Hauptlandungssteg, der Kurgarten und Kuranlagen, öffentliche Ämter, der Gondelhafen perlenkettenartig aneinander aufgereiht sind. Dieser großen Qualität der Uferzone setzt der Entwurf einen westlichen und öffentlichen Endpunkt dieser städtebaulichen Perlenkette. Eine große öffentlich begehbare Plattform oder Terrasse, das Dach des neuen Hallenbades, liegt zeichenhaft senkrecht zum Bodensee und trennt den Uferbereich in den öffentlichen Park und den „privaten“ Strandbadbereich. Der bestehende Uferweg wird bis zum Thermenbadgebäude gezogen und über eine Freitreppe auf die große Terrasse geführt. In der Abfolge der öffentlichen Einrichtungen am Bodensee und als eine Fortsetzung der Seepromenade zum Strandbad fungiert der platzartige Dachbereich als eine über das Angebot des Thermenbades hinausgehende, weitere touristische Attraktion und ist auch als ein zusätzlicher Aufenthaltsort für die Bewohner und Kurgäste von Überlingen gedacht.

Landesämter In Oppenheim, Wettbewerb 1999, 4. Preis

Neubauplanung für die Landesämter Rheinland-Pfalz in Oppenheim, Rheinland-Pfalz
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Land Rheinland-Pfalz
Größe: 11.600 qm HNF, mit HL-Technik, Eike Otto Landschaftsarchitekt

Kernidee des Entwurfes ist die Überwindung der isolierten Lage durch eine Anbindung des Gebäudes mit seinem Volumen und seiner Ausrichtung an die südlich gelegenen Felder. Es zieht sich ein Grünstreifen von der offenen Landschaft über die einzelnen Grundstücke zum zentralen Mittelteil. Dieser Grünstreifen steigt hinter der Ringstraße über eine Treppe an und entwickelt sich zu einer schrägen, mit verschiedenen Wiesen bewachsenen, öffentlich begehbaren Plattform. Da die südlich gelegenen Felder in Zukunft als Wohngebiet entwickelt werden, wird der Grünstreifen nunmehr zu einem das Wohngebiet mit dem Landesamt verbindenden Freiraumelement, einem Park, der nördlich als Abschluss in bzw. auf das Landesamt fließt und eine Mitte der beiden Stadtquartiere formuliert. Die Leitidee einer Architektur, die mit ihrer Sprache auf Landschafts- und Naturelemente zeichenhaft verweist, besonders mit Rücksicht auf die lokalen, wertvollen Landschaftsmerkmale, erzeugt bildhaft (das Dach als Fassade!) ein Image für die verschiedenen Landesämter als Institutionen, die sich exemplarisch für die Natur- Umwelt und für die gebaute Architektur als Symbiose einsetzten.

Altenpflegeheim ADA, Wettbewerb 1998, Ankauf

Neubauplanung für das Altenpflegeheim ADA in Dessau, Sachsen-Anhalt
Eingeladener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Anhaltinische Diakonissenanstalt Dessau
Größe: 2.500 qm BGF, Baukosten: 8.250.000.- DM, mit Hillig+Witte Architekten

Das Baugrundstück für das Altenpflegeheim liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem der Meilensteine der Architektur dieses Jahrhunderts, dem Bauhaus Dessau. Der Bauhausplatz bildet zusammen mit dem Fischereiweg und der Oechselhaeuserstraße eine symmetrische städtebauliche Figur, gegenüber der asymmetrischen Anlage des Bauhauses. Das neue Altenpflegeheim setzt das Thema der dreigeschossigen Randbebauung am Bauhausplatz in der Oechselhaeuserstraße fort. Als Teil der Gesamtanlage der Anhaltinischen Diakonissenanstalt Dessau vermittelt die bewusst zurückhaltende Form Ruhe und ordnet die Anlage. Eine zu erhaltende Trafostation ist der Anlass für die horizontal geschichtete Gebäudekonzeption. Das kompakte, zweigeschossige Volumen schwebt als Körper über dem Erdgeschoß mit diversen eingestellten Volumen und Wandelementen. Das Erdgeschoß ist einladend und öffentlich. Die Transparenz des Gebäudes ermöglicht Einblicke von der Straße in den Garten. Der fließende Übergang zwischen dem Gebäude und dem mit Kirschbäumen bepflanzten Garten, wird durch die zwischengeschaltete Terrasse thematisiert. Die Gartenmauer schafft eine intime Atmosphäre im Freibereich.

Umweltbundesamt, Wettbewerb 1998, 2. Preis

Neubauplanung für das Umweltbundesamt in Dessau, Sachsen-Anhalt
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Bundesrepublik Deutschland
Größe: 17.900 qm HNF, Baukosten: 95.000.000.- DM, mit Eike Otto Landschaftsarchitekt, big-Albert Lux, HL-Technik

Im Grundstücksbereich treffen verschiedenste städtebauliche Strukturen aufeinander, überlagern sich und erzeugen spannungsvolle Kontraste in Dimensionen und Stimmungen. Dieser Vorschlag thematisiert das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Realitäten. Die Addition der städtebaulichen Fragmente mit neuen Architektur- und Landschaftselementen fügt sich zu einer surrealen Gesamtanlage. Die Leitidee eines artifiziellen „Miniaturparks“ soll bildhaft ein Image für das Umweltbundesamt als eine Institution erzeugen, die sich exemplarisch für die Umwelt-, Natur und die gebaute Umwelt als Symbiose einsetzt. In dieser Kunstlandschaft sind die historischen Reminiszenzen, wie z.B. die alte Baumallee, eingearbeitet. Die Gebäude sind teilweise eingebettet, aufgelegt, wie Ruinen versunken und bilden die Bezugs- und Endpunkte der Kunstlandschaft. Ausgangspunkt ist die alte Baumallee auf dem Grundstück. Sie ist der Anlass für eine öffentliche Durchwegung des Grundstückes. Zentrales Architekturelement ist eine sich von der Höhe der Erschließungsachse nach Osten und Westen hochfaltende Ebene, die begrünt und öffentlich begehbar ist. Im Westen befinden sich unter ihr die öffentlichen Einrichtungen, im Osten liegen die Büroflächen. An der Westseite ist ein Punkthaus zeichenförmig durchgesteckt. Ein weiteres Bürogebäude komplettiert die Stadtstruktur an der nordöstlichen Blockecke.

Freibad Deggendorf, Wettbewerb 1997, 3. Preis

Neubauplanung für das Freibad in Deggendorf, Freistaat Bayern
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Stadt Deggendorf
Größe: 1,89 Hektar, Baukosten: 11.000.000.- DM, mit Eike Otto Landschaftsarchitekt, big-Albert Lux

Das neue Freibad bildet ein Gegenüber zur „Alten Kaserne“. Eine weiche, organische Architektursprache bildet einen Kontrast zu der strengen Architektur der „Alten Kaserne“. Das Ziel ist die architektonische Verschmelzung des neuen Schwimmbades mit der umgebenden Stadtparklandschaft zu einem Waldbad. Ein geschwungenes Dach formt das Rückgrat des Bades und definiert seine geschlängelte bauliche Form durch die Ausrichtung an den Waldkanten. Der Baukörper reagiert auf den Baumbestand und nimmt die leichten Topographieverläufe der Parklandschaft auf. Der Eingangsbereich ist durch ein Hochschwingen des Daches hervorgehoben. Unter dem Dach befindet sich ein großzügig bemessener Raum als wettergeschützte Promenade, der alle Funktionen des Bades arkadenartig miteinander verknüpft. Das geschwungene Gebäude umschließt einen zentralen Bereich mit Terrasse, Umkleiden, Wellen- und kleineren Becken und dem Hauptliegewiesenzugang. Die einzelnen Wasserbecken sind wie schwimmende „Eisschollen“ in den Park geschoben. Die beschwingte Architektursprache betont die Atmosphäre des Freibades ein Ort der Bewegung und Heiterkeit, aber auch der Kontemplation zu sein.

Fachhochschule Weihenstephan, Wettbewerb 1997, 4. Preis

Neubauplanung für die Fachhochschule Weihenstephan in Freising, Freistaat Bayern
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Stadt Freising
Größe: 2.874 qm HNF

Der Kontrast zwischen der inselförmigen, ehemaligen Klosterbebauung auf dem Berg und der umliegenden Landschaft, der früher unbebaute Nordhang mit einer für Klöster typischen bergauf führenden Allee, ist ein wichtiges Merkmal von Weihenstephan. Die Neuplanung will die topographischen Besonderheiten des Grundstückes akzentuieren. Dem Wiesenbereich auf der Ostseite der Pappelallee wird auf der Westseite ein öffentlicher Universitätspark gegenübergestellt. Das neue Gebäude gräbt sich in den Berghang hinein. Der neue Universitätspark fließt über das Gebäude hinweg. Aus dem Hang sind quadratische Höfe und ein Eingangsbereich an der Vöttinger Straße herausgeschnitten. Eine sich gegen den Hang legende, zur Straße orientierte, leicht gebogene Wand und ein Erschließungsturm sind die einzig architektonisch heraustretenden Elemente. Die Pappelallee als historisches Fragment wird in Ihrer freiräumlichen Symmetrie, im Osten und Westen von Wiesen umgeben, betont. In den abgesenkten Höfen befinden sich Themengärten: ein Baumgarten, ein Bambusgarten und ein Steingarten. Deren pittoreske Ausformung steht im Kontrast zu der Wildwiese, die sich wie ein Pelz über das Gebäude legt.

Stadtteil Obereider, Wettbewerb 1997, Ankauf

Städtebauliche Planung für den Stadtteil Obereider in Rendsburg, Schleswig-Holstein
Offener Städtebaulicher Wettbewerb, Auftraggeber: Gemeinde Rendsburg
Mit Carola Schäfers Architektin, Ariane Röntz Landschaftsarchitektin

Die beiden Orte Rendsburg und Büdelsdorf werden durch einen Park miteinander verbunden. Dieser wertet die Besonderheiten der Stadtlandschaft und des Landschaftsraums an der aufgeweiteten Obereider auf und bietet Raum für die neuen unterschiedlichen Nutzungen - vom Wohnen bis zu Freizeitangeboten. Der Park gliedert sich in 3 Bereiche: im Süden der Stadt der zugeordnete Bastionspark mit einer neuen Hafenpromenade, daran anschließend im Bereich der Überflutungswiesen ein Landschaftspark, der nach Osten in den Wohnpark übergeht. In dem Wohnpark sind 7 Wohninseln eingebettet. Eine Wohninsel besteht jeweils aus 3 unterschiedlichen Gebäudetypen: ein Riegel mit Geschoßwohnungen, ein Reihenhausriegel und eine Zeile mit kammartigen Hofhäusern.

Fachbereichsgebäude Hochschule Wismar, Wettbewerb 1996, 5. Preis

Neubauplanung für ein Fachbereichsgebäude der Hochschule Wismar in Wismar, Mecklenburg-Vorpommern
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Land Mecklenburg-Vorpommern
Größe: 5.158 qm HNF

Das Gebäude beinhaltet die Fachbereiche Architektur, Design, Innenarchitektur und besetzt die nord-östliche Ecke des Campusgeländes. Vor dem Fakultätsgebäude entsteht ein neuer Vorplatz. Das Konzept ist eine Übertragung des Prinzips „Stadt“ auf ein Gebäude, eine „Miniaturstadt“. Es komplettiert den Hochschulcampus, liegt zugleich wie eine Insel oder ein Dorf im Landschaftsraum und bildet ein symbolisches Gegenüber zur Altstadt. Das Gebäude soll die Benutzer für die strukturellen Aspekte von Architektur und Innenarchitektur sensibilisieren: Transparenz-Abgeschlossenheit, Introvertiertheit-Offenheit, Großform-Kleinteiligkeit, Gesamtkörper-Einzelobjekt, Volumen-Leerraum, schwer-leicht. Der Kontrast von einer streng umrissenen, glatten Großform zu einem kleinteiligen, „weichen“, Innenbereich, analog den inneren Stadtstrukturen, einer Mischung aus Gassen, Plätzen und Höfen wird thematisiert. Das Raumprogramm teilt sich in drei Bereiche, die jeweils horizontal geschichtet den Geschossen zugeordnet sind: Werkstätten im EG, Arbeits-Besprechungsräume, Labore im 1OG und die Ateliers im 2 OG. Das 2. OG kragt nach Süden aus und überdeckt einen offenen Leerraum, ein großmaßstäblicher Portiko, in dem der Vorplatz und die Landschaft frei hineinfließt. Die Eingangshalle, der Hörsaal, die Treppenanlage zu den Obergeschossen bilden eingelegte und gehängte plastische Objekte.

Stadtteil Layenhof-Münchwald, Wettbewerb 1996, Ankauf

Städtebauliche Planung für den Stadtteil Stadtteil Layenhof-Münchwald bei Mainz, Rheinland-Pfalz
Offener Städtebaulicher Wettbewerb, Auftraggeber: Stadt Mainz
Größe: 246 Hektar, mit Georg Kobusch Architekt

Das Programm für den neuen Stadtteil beinhaltet alle nötigen Funktionen einer selbständigen Stadtstruktur. Die Planung impliziert die einmalige Chance eine Stadtgründung zu verwirklichen. Die rationale und geometrische Form der Stadt spiegelt diesen einmaligen Akt der „Gründung“ wider. Die Positionierung des Stadtkörpers ist an der vorhandenen Topographie, dem Wald und der Wegestruktur ausgerichtet. Klare Schwellenbereiche definieren die Grenzen von der Stadt zur offenen Landschaft. Eine Landschaftszersiedlung wird vermieden. Die Stadt ist entlang eines Achsenkreuzes organisiert und in 4 Stadtteile gegliedert. Öffentliche Grünstreifen trennen die Stadtteile voneinander und binden das Stadtgefüge an die Landschaft an. In den Grünstreifen liegen die öffentlichen Gebäude. Ein zentrales Gemeinde- und Einkaufszentrum belegt den Schnittpunkt des Achsenkreuzes. Die Binnenstruktur der Stadtteile ist die Parzelle. Der Parzelle dient als Grundeinheit der Stadtentwicklung. Die Planung beschränkt sich auf ein funktionales Grundmuster. Die Bauformen werden über eine Festlegung der Dichten gesteuert. Ziel ist ein hoher Anteil von Selbsthilfe, einer hohen Anzahl von individuellen Bauherren, damit eine lebendige und urbane Atmosphäre entstehen kann, in der sich jeder Bürger und Eigentümer individuell ausdrücken kann und sich mit seiner Stadt identifiziert.

Fassaden Martin-Buber-Straße 12, Wettbewerb 1995, 1. Preis, Projekt

Planung der Fassaden für den Neubau eines Bürogebäudes in der Martin-Buber-Straße 12, Berlin-Zehlendorf
Einladungswettbewerb, Auftraggeber: Herr Schnier, Bielefeld, Leistungen: Vorentwurf, Entwurf
Größe: 800 qm Fassadenfläche, mit Jeder Architekten

Entsprechend ihrer unterschiedlichen Orientierung und Ausrichtung zum Stadtraum sind die drei Gebäudeseiten verschieden gestaltet. Eine geschlossene Wand befindet sich an der Potsdamer Straße im Norden. Wenige großformatige Öffnungen leiten von der stark gegliederten Nachbarfassade in die Wandscheibe des Hochhauses über. Der Sandstein der Nachbarfassade wird als Material weitergezogen. Die solide stehende Wand aus Stahlbeton mit der 3 cm dicken Haut aus Sandstein reißt an der Ecke ab. Die Westfassade orientiert sich zu einem kleinen Platz mit Brunnen und bildet im Kontrast zur Nordfassade ein großes transparentes „Fenster“. Eine Glasfassade bewirkt eine hohe Transparenz in den Neubau hinein, auch zu dem skulptural gestalteten Treppenhaus. Das Treppenhaus ist als vertikales Zeichen über die Gebäudekante geführt und soll zusammen mit eingeschobenen Wandfeldern aus blau eingefärbten Glasbausteinen und einem Feld aus Milchglas wie Objekte vor der Hochhausfassade wirken. Ein haushohes Vordach auf der Südseite verbindet den Neubau mit dem Altbau und vermittelt zwischen den verschiedenen Maßstäben.

Thermenbad, Kurpark Bad Saarow-Pieskow, Wettbewerb 1995, 2. Preis

Neubauplanung für das Thermenbad und dem Kurpark in Bad Saarow-Pieskow, Brandenburg
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Land Brandenburg
Größe: 8.500 qm HNF, Baukosten: 54.000.000.- DM, mit Rosenkranz Landschaftsarchitektur

In Bad Saarow-Pieskow gibt es neben dem Bahnhofsvorplatz keinen wichtigen öffentlichen Platz. Das Bauvorhaben wird als Chance gesehen, einen neuen öffentlichen Platz und Aufenthaltsraum zu schaffen. Eine öffentliche Plattform schiebt sich über eine Freitreppe angehoben in den waldähnlichen Kurpark und bildet einen öffentlichen Aufenthaltsraum. Das Niveau des Kurparks senkt sich ab und schiebt sich unter die Plattform, zwischen diesen Ebenen liegen die Nutzflächen des Therapiezentrums, organisiert in einem Großraum, der in die Landschaft eingebettet ist. Das Thema ist „schützen und behüten“. Der Haupteingang und das Café befinden sich in einen pavillonartigen Aufbau auf der Plattform. Diese Aufbauten nehmen den Maßstab der umliegenden Villenbebauung auf. Die große Freitreppe soll zum Ausruhen, Sitzen und Kommunizieren auffordern. Ein Brückensteg von der Plattform führt zu dem Kurpark und ermöglicht die öffentliche Durchwegung des Grundstückes. Das Gebäude wird von oben betreten, in einer haushohen Erschließungshalle wird der Besucher über eine Rampe zu den Funktionsbereichen hinabgeführt. Zentrale Gestaltidee für den Freiraum ist der Kurpark als landschaftsgeprägter Raum, in dem Natur und Landschaft als Elemente der Entspannung und Heilung wirken. Das weitläufige Wegenetz, in Anlehnung an das historische Vorbild, ermöglicht eine ruhige Bewegung durch den Park.

Östlicher Altstadtring Dresden, Wettbewerb 1994, Ankauf

Städtebauliche Planung Östlicher Altstadtring in Dresden, Sachsen
Offener Städtebaulicher Wettbewerb, Auftraggeber: Landeshauptstadt Dresden
Größe: 50 Hektar

Durch eine dichte, geschlossene Bebauung entlang des Ringes erhält die Altstadt von Dresden auf der Ostseite wieder einen markanten Stadtkörper. Dieser gliedert sich in drei spezifisch gestaltete Stadtviertel mit insgesamt fünf verschiedenen Gemeinden. Durch eine der alten Festungsanlage folgende Randbebauung, erhält der Ring eine klare Kante, einen Rahmen für die additiv zusammengesetzte barocke Altstadt. Die Dichte der neuen Stadtviertel macht als Kontrast den Ring wieder als großzügigen und urbanen Raum erfahrbar. Der Pirnaische Platz wird als eine Abfolge von vier Stadträumen in seiner wichtigen Funktion des Übergangs von der Altstadt zu den östlichen Stadtvierteln wieder erschaffen. In Anlehnung an die alten Strukturen gliedern sich die Viertel in Gemeinden. Das Viertel am Günzbad soll ein geknicktes Straßensystem erhalten. Die Rekonstruktion der Straßen -und Platzräume als öffentlicher Raum hat Vorrang. Die neuen Gemeinden heißen Fischergemeinde und Güntzbadgemeinde. Die Rampische Gemeinde ist mit dem Gymnasium ein mehr landschaftlich geprägter Block. Die Pirnaische- und Borngassengemeinde auf dem Robotrongelände basiert auf einer Blockgröße von 57x76 Meter. Die Planung begreift sich als eine Rahmenplanung, die lediglich Straßenfluchten Gebäudehöhen und die Dichte festlegt. In diesem Rahmen können sich dann die Bauherren auf den meist um 19 Meter breiten Parzellen verteilen.

Deutsches Bibliotheksinstitut, Wettbewerb 1994, 4. Preis

Neubauplanung für das Deutsche Bibliotheksinstitut in Berlin Mitte
Offener Realisierungswettbewerb, Auftraggeber: Deutsches Bibliotheksinstitut
Größe: 6.163 qm BGF, Baukosten: 30.000.000.- DM

Ein Eckgrundstück in der Dorothenstadt, eine Stadterweiterung des 17. Jahrhunderts, ist für den Neubau des Deutschen Bibliotheksinstituts vorgesehen. Das Grundstück wird mit dem Stadtbaustein eines Hofhauses vollständig bebaut. Das Gebäude ist zu einer Seite hin symmetrisch organisiert. Hinter dem Kopfbau mit einer zweigeschossigen Eingangshalle entfaltet sich über dem überbauten Erdgeschoss der 5-geschossige, glasüberdachte Atriumshof. Der Hof ist das inhaltliche Herz des Gebäudes, geeignet für Ausstellungen und Veranstaltungen. Die geschlossenen Fassaden bestehen in Anlehnung an die benachbarten Bestandgebäude aus Sandstein. Der Sandsteinkörper wird durch die Sockelzone und Deckenstreifen horizontal gegliedert. Ein Spiel von Sandstein, Milchglas und Glaspaneelen in der Fassade soll eine Eigenständigkeit und Modernität erzeugen, den Inhalt und die Identität des Gebäudes nach außen transportieren.

Rotaprint Block, Wettbewerb 1993, 4. Preis

Planung für den Rotaprint Block in Berlin Wedding
Offener Ideenwettbewerb, Auftraggeber: Gesobau, Grundag, Land Berlin
Größe: 40.500 qm BGF, 220 Wohneinheiten, Baukosten: 150.000.000.- DM, mit Karl Thomanek Landschaftsarchitekt

Die städtebauliche Figur wird von einer Architektur geprägt, die sich um einen halböffentlichen Park und verschiedenen Gärten gruppiert. Die Architektur rahmt die Freiräume. Der halböffentliche Park durchzieht zentral den Rotaprint Blockinnenraum. An Ihm befinden sich verschiedene archetypische Gebäudeglieder. Die unterschiedlichen Gebäudetypen bilden eine Gesamtfigur. Die Gebäudeglieder sind ein Gewerberiegel, ein hybrides U-förmiges Gebäude mit Kita und Wohnnutzung und zwei quadratischen Wohnhofhäusern. Die um einen privaten Garten geformten 5-geschossigen Hofhäuser bilden in ihrer modularen Ausformung einen Ruhepool in der städtischen Struktur. Der Typ des Hofhauses formt eine soziale Identifikation und verdeutlicht für die Bewohner eine klare Hierarchie von öffentlichen zu privaten Räumen. Die Baufluchten zu den öffentlichen Straßen werden geschlossen. Durchgänge zwischen den Gebäuden ermöglichen den Zugang zu den Blockinnenbereichen.

Profil

Das Architekturbüro Schrölkamp Architektur ist seit 1994 im Bereich Neubau, Umbau und bei zahlreichen Architekturwettbewerben erfolgreich tätig. Zu unseren Planungstätigkeiten gehören Umbauten, Altbausanierungen mit der entsprechenden Bauherrenbetreuung, Neubauten mit den verschiedensten Nutzungen wie Wohnungsbau, Pflegeheime, Gewerbebauten bis zu Ausbildungs-, Freizeit- und Kulturbauten sowie städtebauliche Studien und Entwürfe.

Ziel ist bei jedem Projekt eine individuelle, auf den Kontext, die Besonderheiten jeder Bausituation und den Nutzer maßgeschneiderte, spezifische und unverwechselbare Lösung zu entwerfen.  Bei größeren Planungen wird die Wirkung und Verantwortung eines Gebäudes gegenüber der Öffentlichkeit und das Erzeugen von öffentlich wirksamen Räumen in den Vordergrund gestellt. Die Bildung von Arbeitsgemeinschaften mit Ingenieuren, Haustechnikern und Landschaftsplanern ermöglicht eine optimale Bearbeitung bei komplexen Bau- und Planungsaufgaben.

 

Velvet Architecture

 

Velvet Architecture ist eine samtige Architektur, die sich wie ein maßgeschneidertes Kleidungsstück an Ort und Programm anpasst, einem Nutzer umschließt.

Wir wollen eine Architektur, die einmalige, unverwechselbare und lokal verwurzelte Orte schafft. Architektur darf optimistisch, emotional, stolz, abstrakt, leise, zart, körperlich, gegenständlich oder expressiv sein, zugleich ehrlich den Inhalt nach außen transportieren. Pluralismus und pragmatisch, reflexiv auf vorgegebene Situationen zu reagieren ist für uns ein Ideal. Wir wollen klare und kraftvolle Konzepte und Strukturen umsetzten, die für jeden verständlich sind und sinnlich mit Raum, Material, Farbe und Licht spielen.

Das Gebaute ist wertvoll, wenn über Architektur kommuniziert wird und die architektonische Form repräsentiert. Architektur ist ein offenes kulturelles Gedächtnis, welchem wir eine neue Schicht hinzufügen wollen, dabei sollen die Gebäude Orte der Kommunikation, der Begegnung und des Aufenthalts sein. Die traditionelle Stadt ist für uns ein gestalterisches Vorbild, eine aus der Vergangenheit in die Gegenwart strahlende Identität.
Die Rücksichtnahme auf Kontext, Typologien und das soziale Gefüge hat daher höchste Priorität. Um langfristig zu bestehen, müssen unsere Ressourcen geschont, der Landverbrauch gestoppt und die Nachhaltigkeit erhöht werden. Weil ein Wechselspiel von Freiraum und Architektur für die Aufenthaltsqualitäten unabdingbar ist, thematisieren unsere Entwürfe das Verhältnis und die Beziehungen der Architektur zur Landschaft.

Person

Michael Schrölkamp, Dipl. -Ing. Architekt

1964 geboren in Berlin
1983 - 1990 Architekturstudium: Hochschule der Künste Berlin, Architecture Association School of Architecture, London
1991 Abschluss als Diplom Ingenieur an der HdK
1980 - 1986 Zeitweise Tätigkeit in einer Zimmerei in Berlin
1987 - 1994 Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros in Berlin und London
1993 Mitglied der Architektenkammer Berlin
1994 - Selbständig tätiger Architekt, Planungsbüro - Schrölkamp Architektur
1994 - Erfolgreiche Teilnahme an zahlreichen Architekturwettbewerben
1994 - 2003 Teilnahme an Wettbewerbsvorprüfungen
1998 - 2006 Lehrauftrag an der Technischen Fachhochschule Berlin, Fach Grundlagen Entwurf
2007 Lehrauftrag an der Technischen Fachhochschule Berlin, Fach Entwerfen und Konstruieren in Massivbauweise, CAD
2006 - 2011 Lehrauftrag an der Beuth Hochschule für Technik Berlin, Fach Gebäudeentwurf
2010 - 2012 Lehrauftrag an der Beuth Hochschule für Technik Berlin, Fach Gestaltung und Präsentation

Lehre

Ist Entwerfen magische Alchemie, Wiederholung eines tradierten Formenkanons, Recycling oder Evolution von architektonischen Ideen? Eine Entwurfslehre muss Antworten auf diese Frage formulieren, muss das Erschaffen von Formen zwischen den Polen der reinen Zweck- und Technologieerfüllung, der künstlerischen Gestaltung, den bautypologischen Konventionen und der Wunschbefriedigung mittels architektonischer Formen zu kommunizieren erklären.
Entwurfslehre muss in pluralistischer Art und Weise über die Ursprünge und die Herleitung der verschiedenen Entwurfsansätze und Architekturformen, Darstellung, Kompositionslehre und Gebäudeplanung über das kontextuelle Entwerfen bis hin zur Architekturtheorie einen Überblick geben.

Bei den Studenten die persönliche Analyse- und Ausdrucksfähigkeit und ein reflexives Verhalten zu motivieren, zu fördern und zu trainieren ist das Ziel. Sie sollen in ihrer Zukunft in die Lage versetzt werden alle Chancen und Möglichkeiten zu nutzen, Risikobereitschaft zu zeigen und in sich selbst so Vertrauen gewinnen, dass sie mit allen Aufgaben und Situationen umgehen können.

Eine miteinander verzahnte Mischung von Übungen, Stegreifen, Kompositionsspielen und Aufgaben mit thematisch begleitenden Vorlesungen und Seminaren führen in die Komplexität des Entwerfens ein. Unterschiedliche Kompositions- und Entwurfsmethoden werden in aufeinander aufbauenden Aufgaben über „Entwurfsbindungen“ explizit trainiert. Ein Vorlesungszyklus ist Dreh- und Angelpunkt der Lehre.

Veröffentlichungen

Wettbewerbe Aktuell, 07/1994, Deutsches Bibliotheksinstitut in Berlin Mitte
Wettbewerbe Aktuell, 12/1995, Therapiezentrum und Kurpark Bad-Saarow-Pieskow
Wettbewerbe Aktuell, 08/1996, Stadtteil Layenhof/Münchwald, Mainz
Wettbewerbe Aktuell, 02/1997, Fachbereichsgebäude der Hochschule Wismar
Wettbewerbe Aktuell, 08/1997, Lehrgebäude Fachhochschule Weihenstephan
Wettbewerbe Aktuell, 09/1997, Freibad Deggendorf
Wettbewerbe Aktuell, 07/1998, Umweltbundesamt in Dessau
Bauwelt, 25/1998, Umweltbundesamt in Dessau
Wettbewerbe Aktuell, 05/1999, Landesämter in Oppenheim
Wettbewerbe Aktuell, 03/1999, Bodenseetherme in Überlingen
Wettbewerbe Aktuell, 02/2001, Städtebauliche Planung „Wöhrd“ in Oberndorf am Neckar
Wettbewerbe Aktuell, 11/2002, Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
Bauwelt, 38/2002, Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
Süddeutsche Zeitung, 24.07.2003, Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
Badische Neuste Nachrichten, 2003-2007, Zahlreiche Artikel über die Erweiterung des Bundesverfassungsgerichts
Wettbewerbe Aktuell, 07/2007, Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
Architektur Berlin 07, 2007, Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, Katalog der Jahresausstellung 2007
architekturfuehrer.de, 2008, Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, Präsentation Aktuelle Projekte 2008
german-architects.com, 2008, Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, Bau der Woche 08/2008
Bauwelt, 14/2008, Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
db Deutsche Bauzeitung, 08/2008, Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
Buchveröffentlichung, 2009, „Architektur Der Demokratie“, Bauten des Bundes 1990-2010, Verlag Hatje/Cantz,
Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
Wettbewerbe Aktuell, 04/2010, Archäologisches Zentrum in Mainz
Buchveröffentlichung, 2010, Neue Architektur in Karlsruhe, Markus Löffelhardt, Verlag Röser,
Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
Museumsbauten, 2011, Seite 48-49, Wettbewerbe Aktuell, Themenbuch 11, Archäologisches Zentrum in Mainz
Wettbewerbe Aktuell, 11/2011, Seite 60, Neue Stadtmitte Remseck am Neckar
Wettbewerbe Aktuell, 03/2012, Seite 53-54, Westliche Innenstadt Herrenberg
Allgemeine Zeitung Mainz, 2011-2014, Zahlreiche Artikel über das Archäologisches Zentrum in Mainz
Buchveröffentlichung, 2014, „Kunst am Bau, Projekte des Bundes 2006-2013“, Verlag Jovis,
Erweiterung Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe

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